NEW ALBUM "ORIGINES"

Release in August 2018

ELODIE LAUTON QUINTETTE

"ORIGINES"

Release bei Double Moon Records/ Challenge International im August 2018

Elodie Lauton (voc), Stéphane Belmondo (tr), Kirk Lightsey (p), Tibor Elekes (cb), Jorge Rossy (dr)
Additional Horns: Jean-Claude André (tr), Philippe Koerper (sax), Andreas Tschopp (trb), Priscille Blein (fl),Günther Wehinger (fl), Marc Bätscher (bcl)


Dieses Projekt ist aus der Zusammenarbeit mit Kirk Lightsey, Stéphane Belmondo und Jorge Rossy entstanden. Es widmet sich dem Repertoire von Damia, einer französischen Sängerin aus der Zwischenkriegszeit, die zahlreiche Künstler wie Edith Piaf, Barbara oder Juliette Greco beeinflusst hat. Nach Goldamour wende ich mich hier einem traditionelleren Jazz zu. Felix Graf hat die Stücke neu arrangiert und unterstreicht die schönen Texte.
Damias Geschichte und Repertoire haben mich sehr berührt. Sie hat ihre eigene Stimme und war die erste "Chanteuse réaliste". Zu ihren Lebzeiten war sie in Frankreich ein grosser Star als Sängerin und auch als Filmschauspielerin. Im Gegensatz zu Edith Piaf, die in ihren Anfangszeiten als Vorgruppe von Damia auftrat, ist sie aber in Vergessenheit geraten.
Ihre Melodien zusammen mit Kirk Lightsey neu zu interpretieren, war für mich ein riesiges Vergnügen. Unser Projekt erlaubt mir, französische Chansons und Jazz zu vereinen, begleitet von einer unglaublich guten Band, die teilweise mit einer kleinen Bläsersektion verstärkt wird. Die Spielfreude steht hier bei allen Musikern im Zentrum.

Konzerte als Duo (voc & p), Trio (voc, p & cb), Quartett (voc, p, cb & dr), Quintett (voc, trp, p, cb & dr) oder Quintett mit zusätzlicher Horn Section (fl, trp, sax, trb). 
 

PRESSESTIMMEN

"Origines" ist das NDR Jazz-Album der Woche

Musik voller Spielfreude

Vorgestellt von Mauretta Heinzelmann

Auf dem Album "Origines" nahm die Sängerin Elodie Lauton ein traditionelles Jazz-Repertoire mit Arrangements von Liedern der französischen Sängerin Damia auf.

Ein schmelziger Bläsersatz, eine pulsierende Rhythmusgruppe und eine lässige, zärtliche Stimme - von Elodie Lauton. Die französische Sängerin, die bereits als Kind komponierte und mit 17 Jahren ihr Cellostudium beendete, dann Musikwissenschaft und Gesang studierte, ist eine Vollblutmusikerin und legt all ihr Wissen in ihren Gesang. Wenn sie scattet und phrasiert, hört man Jahrzehnte der Jazztradition; es swingt mitreißend und bleibt doch gleichzeitig Chanson. Mit französischer Eleganz und der erzählerischen Leichtigkeit der europäischen Liedtradition ist Elodie Lauton und ihrer Band, allen voran Kirk Lightsey am Klavier, ein herausragendes Album gelungen. Das Repertoire stammt von der französischen Sängerin Marie-Louise Damien (bekannt als "Damia"), in den 1930 Jahren war sie die erste "Chanteuse-Realiste". Und diese authentische, eben originale Qualität zeichnet auch das Album "Origines" aus. Das Bläserensemble, angeführt von Stephane Belmondo an der Trompete, spielt so locker und intensiv wie bei einer Session. So wirkt das intelligent durcharrangierte und konzeptionierte Album vor allem durch seine Spielfreude und seine überschäumende Energie.

Originell, intelligent und voller Spielfreude

Das Wort "Original" hat viele Schichten an Bedeutungen. Es steht auch dafür, dass Elodie Lauton ihre Wurzeln kennen und erforschen möchte, und zwar durch ihre Interpretation. Während des Singens erweckt sie, ganz im Augenblick verhaftet, die Erinnerung an Damia zum Leben und erfindet sich dabei selbst als Jazzsängerin von heute. "Ich versuche zu verstehen, von wo ich komme, damit ich weiß, wer ich bin und wohin ich gehe… Die Texte, die Worte, die ich interpretiere, sind von äußerster Wichtigkeit. Felix Graf ist es gelungen, den Jazz mit französischen Chansons und einem kleinen, klassischen Bläserensemble zu verschmelzen und gleichzeitig unsere musikalische Identität zu bewahren."

 

 

Review on midwestrecord.com

ELODIE LAUTON QUINTETTE/Origines: Talk about kicking it old school, here we find Lauton paying tribute to a French singer that is all but forgotten today without which there would have been no Piaf, no Greco et al. Using contemporary feeling arrangements and settings, the 1930s tunes feel fresh and current. Since it's sung in French, you aren't given a minute to ponder how the original singer was pretty much the queen of pain---this stuff sounds too nice for that sobriquet. Certainly grown up cabaret/jazz vocal, you won't be able to crack the wrapper on this open unless you are sufficiently mature---self dubbing yourself an old soul doesn't count. Killer stuff. 
(Double Moon 71197)

ELODIE LAUTON QUINTETTE

GOLDAMOUR

Elodie Lauton (voc), Jasper van't Hof (p), Felix Graf (keys & pgm), Peter Borföi (eb), Steve Argüelles (dr & electronics)

CD "Terminal B", Intuition 2012


Goldamour ist die Einladung zu einer Reise - einer Reise zum Kern unserer Leidenschaften, Gefühle, unseren Erwartungen an die Zukunft und Reue für eine Vergangenheit, die wir nicht mehr ändern können. Die französische Sängerin Elodie Lauton ist dafür von ausserordentlichen Musikern umgeben: dem holländischen Pianisten Jasper van't Hof (Charlie Mariano, Pili Pili, Didier Lockwood, Aldo Romano u.v.a.), dem Bassisten Peter Borföi, dem Schlagzeuger Steve Argüelles (Omar Sosa, Philippe Katherine, Christophe) unter der Regie des schweizer Produzenten Felix Graf. Alle tragen mit immensem Talent zum Ausdruck dieses Wechselbades von Gefühlen bei. Durch die Verwebung von akustischer und elektronischer Musik, von Jazz, Pop, Chanson und Trip Hop, von französischen Texten mit Musik und Soundscapes, wird die Musik visuell:
Sonntag Morgen an einem Flughafen: eine Frau sitzt alleine an einem Bistro-Tisch eines Cafés, ihre Augen auf eine Revue gerichtet, die Kaffeetasse in der Hand. Ihre Haare sind wild durcheinander, die Mascara hinterlässt Spuren rund um ihre Augen. Sie nimmt einen Schluck Kaffee, zündet sich eine Zigarette an und ihre Augen wechseln zwischen ihrem Stand-By Ticket und der Anzeigetafel hin und her. Wird sie von hier wegkommen und alles hinter sich lassen können oder schlussendlich zu ihrem Leben zurückkehren müssen?
"Terminal B" ist der Soundtrack dieses entscheidenden Momentes im Leben dieser Frau - ein Scheidepunkt, wie wir ihn alle schon eonmal erlebt haben und an dem für einen Moment alles stillsteht.

Goldamour wurde für dieses Debut-Album vom renommierten deutschen Jazzlabel "Intuition" unter Vertrag genommen. Das Album ist im Frühling 2012 erschienen und ist im Handel und auf allen bekannten Internetplattformen erhältlich.

Konzerte als Duo (voc & p), Trio (voc, p & eb) oder Quartett (voc, p, eb &dr)